Fluchtpunkt Halk

Die Meerforellen-Angel-Woche – dieses Jahr ungewohnt spät, dem langen Winter geschuldet. Ankommen nach einer stauigen Fahrt mit ungewollter Übernachtung nördlich von Hamburg der erste Blick wie gewohnt in die Fisch-Kühltruhe: gähnende Leere?! Die Nachfrage beim Platzwart ergibt: das Wasser ist noch zu kalt – hey, wir haben Ende April! ‚Ja, ein paar Fische sind gefangen worden, aber es ist schwierig…’ Selbst Hauke, der Meerforellen-Flüsterer, war einige Wochenenden erfolglos geblieben – schlechte Vorzeichen!
Was soll ich sagen, der Platzwart hatte recht! Aber Meerforellen-Angeln formt ja den Charakter: Wer nicht nach vier Tagen ohne Fisch weiter konzentriert fischt und an seine Fliege glaubt (soo eine kleine Fliege, und soo viel Meer, sie hinein zu werfen – doch sie wird gefunden, früher oder später…), der wird eben nicht am fünften Tag mit zwei schönen Forellen belohnt!
Aber Tage ohne Fisch sind ja nicht verloren: Da sind die Schweinswale, die an der Angelstelle vorbeischnaufen, eine Robbe sogar, die dem gleichen Wild nachstellte. Und am Schießplatz der dänischen Heimwehr blühten die Küchenschellen, als wenn es Anfang April wäre – die Natur ist eben mindestens drei Wochen zurück. Anbei eine kleine Serie Fotos, nicht nur von diesem Jahr…

Gruß, Andreas

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